Brainstorming: https://pad.constantvzw.org/p/intermigideen _________________ Exposé MA-Forum. ________________ "Intermigrantische Rassismen und Solidaritäten am Beispiel von Communities mit Türkeibezug in Deutschland" Kooperationsprojekt zwischen Anna Wolf, Jasmin Zehe und Charlotte Riemann der Studiengruppe Informationsdesign mit Dr. Rosa Burç vom DeZIM (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung) Über die zugrundeliegende Forschung: Das seit Mai 2023 am DeZIM laufende Forschungsprojekt untersucht am Beispiel von minorisierten Gruppen mit Türkeibezug in Deutschland die komplexen Verhältnisse von Rassismus, Diskriminierung und Solidarität im Kontext transnationaler, intergenerationeller und intersektionaler Dynamiken. Im Mittelpunkt stehen dabei die Überschneidungen und Gleichzeitigkeit verschiedener Rassismen, die sowohl im Verhältnis zur Dominanzgesellschaft als auch in intermigrantischen Zusammenhängen wirksam werden. In Interviews und Fokusgruppengesprächen berichteten Betroffene – etwa christliche, jüdische, alevitische, ezidische, kurdische und/oder queere Personen – von Erfahrungen, die zeigen, wie Rassismen sich nicht linear, sondern in überlappenden und miteinander verwobenen Formen äußern. Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, die ethnische, religiöse und weltanschauliche Heterogenität von Communitys mit Türkeibezug sichtbar zu machen und homogenisierenden Fremdzuschreibungen entgegenzuwirken. Dabei geht es um ein tieferes Verständnis dafür, wie Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen von Mehrfachmarginalisierten erfahren werden, wie sie in transnationalen Räumen verankert sind und welche intersektionalen Faktoren – etwa Geschlecht, Religion, Klasse oder Generation – diese Erfahrungen strukturieren. Projektideen: Aktuell entwickeln wir Projektideen, wie die Forschungserkentnisse in gestalterischen Projekten mit einer anderen Öffentlichkeit geteilt werden können. Die Formate und Techniken sind dabei noch offen. Inhaltlich soll es einerseits um den Themenkomplex von Sprache, bennenen, Namen, Vornamen, Nachnamen, Orte gehen und andererseits um die transnationalen Kontinuitäten darin, beispielsweise anhand der unsichtbar machenden Namespolitik der Türkei, die in Deutschland fortgeschrieben wird. _________________ Nächste Schritte 2.6. ________________ Bindungen Testen: * Klebebindung * Fadenb. * Ringb./Spiral. (dicke pappe als Buchdeckel?) Dicke: * ca. 1cm Größe * A5 (Kopierpapier) * 17cm x 24 cm (dickeres papier?) Splits: * Vollformatige Seiten am Anfang und am Ende der Publikation, dazwischen Split Pages * mehrfacher Wechsel zwischen Vollformatiken Seiten und gespliteten Seiten _________________ Konsultation Matthias 2.6. ________________ Hinweise Charlotte zu Ansatz Schilder/Orte * Interesse amlicher Umsn räuetzung, öffentlichem Raum, Umbenennung von Straßen offene Fragen: * sind Bezüge zwischen den Orten spezifisch genug recherchiert? * auf welche visuellen Referenzen können sich selbstgestaltete 'Schilder' beziehen? * an welchen Orten in Berlin/Halle/De könnte das stattfinden? Notizen Schilder/Orte: * mal überlegen, welche Ansprechpersonen es geben könnte zum Thema Umbenennung * Kürzlich Aktion in Berlin: Ergänzung/Ersetzung von Straßenschildern durch jiddische Beschriftungen: jewishmitteberlin.de * Ethnologisches Institut Berlin: haben umbenennung von der Anton-Wilhelm-Amo-Straße gemacht, da könnte Matthias auch mal den Kontakt herstellen. * Matthias sucht noch mal nach Referenzen, vor allem im Bereich Signaletik * mitdiskutieren, was es bedeutet, wenn * sich das schild an der deutschen Schilder-Ästhethik orientiert: signalisiert andere Verantwortlichkeit * man eine Guerrilla-Aktion macht vs wenn man den admin. Prozess durchläuft, um es offiziell aufzustellen * Frage von Matthias: Wie ist die Timeline, wie wichtig ist euch die Umsetzung vom Projekt auch jenseits dieses Semesters? * zur Jahresausstellung * kleine Schilder-/Tafelmodelle ausstellen und Recherchepublikation * wäre schön, was zu haben, was man anschauen kann, aber eher den Projektabschluss im Dezember als offizielle Übergabe denken. Da dann vielleicht auch mal was mit allen Dezim-Projekten im Offset-Druck drucken Ansätze aussortieren? * alle ansätze, die wir jetzt nicht wieter ausgearbeitet haben, noch soweit ausarbeiten, dass wir sie gut dokumentieren können, aber nicht weiter Reisepass: * Pass als Behältnis für informationen funktioniert vielleicht nciht so gut, weil es alles automatisch in dieser staatlichen Logik ist. Ist es der Aufwand wert, das Buch aus der Ecke Reisepass/staatlichkeit rauszuholen, um dann darüber zu diskutieren Split-Page-Book * Philippe Rekacewicz: Kartograph von Le Monde Diplomatique, hat viel zu Regionen gearbeitet wo die Grenzziehungen sehr politisch waren. Matthias kann vielleicht mal den Kontatk herstellen, wenn wir konkrete Fragen habe * Bildrechte: für kleine Auflage und mal im Dezim-Bücherregal, reicht es einfach nur die Quelle anzugeben, aber wenn größere Auflage und in den Buchhandel, dann andere Nummer * Für größere Auflage/Veröffentlichung: Redaktionell großer Aufwand, nichts, was wir innerhalb der verbleibenden Zeit eigentlich stemmen können. * Wir machen eher einen Aufschlag, einen Prototypen und wenn der gut funktioniert müsste sich da noch mal ein*e Expert*in ransetzen für die redaktion. Unsere Aufgabe daher eher zu zeigen, was so ein split-page-book kann und welche Momente da entstehen können. * Wir sind keine Expert*innen für den Inhalt, aber können inhaltliche Setzungen machen, indem wir entscheiden, was teil des Buches sein soll und was nicht. * Dann schauen: Kann man daraus noch mehr machen, finden wir Kooperationspartner die die Redaktion machen wollen? Ist das was für unsere berufliche Praxis nach dem studium?? * Einstieg: nicht gesplittet, sieht "buchig" aus, um Leser*in gut einzubinden * Zwischendrin nicht gesplittete Seiten? * Extra-Abschnitt für Karten, bei dem es eine Einleitung zu Unsichtbarmachung durch Karten gibt, da dann Gastbeitrag von Expert*in, die nicht gesplittet ist * Braucht es ne Zeitschiene? * Kontextualisierung vs. Kollagieren * in größerem Umfang funktioniert bloßes Kollagieren nicht, die Lesenden suchen ja auch nach Kontext und wollen an die Hand genommen werden, wollen, dass die Zitate und Kombinationen auch eingeordnet werden * Beispiel für Kollagieren und nicht an die Hand nehmen: Kaschmir-Broschüre. Funktioniert, weil sie nur wenige Seiten hat und weil es danach einen Moment der Auflösung gibt: Den Start des Workshops * Welche Geste hat das Buch: "Ihr bekommt komplett was erklärt" oder "ihr müsst euch jetzt einlassen auf fragmente die ihr vielleicht nicht versteht" * Es muss am ende auch irgendwie klar sein, wozu das umblättern und experimentieren gut ist * Datenschutz: Wir haben einen google-account über die Burg, nochmal beim rechenzentrum nachschauen. die burg bezahlt da extra damit das den europäischen datenschutzrichtlinien entspricht. TERMIN MIT ROSA IN KALENDER!! Konsultation zu Gestaltung: Donnerstag 11.06.? Matthias schaut mal ob er sich bei den Bewerbungsgesprächen rausnehmen können * Zeitschiene ansehen bis zum Rundgang. Was ist realistisch? Matthias will uns nicht unter druck setzen, hat auch eher die dezember-geschichte im blick * Über layout des split-page-books sprechen, dummies mitbringen, ausdruckbares A4-PDF an Matthias, damit er selbst da auch mal was ausdrucken kann _________________ Konsultation Anna und Matthias 28.5.26________________ Feedback Anna * Fragen: * Welche Langfristigkeit hat das Projekt * kann sich jemand vorstellen, das als abschlussprojekt zu machen * Split-Page-Book * vielversprechendes Format * kann viel der Recherche einfließen lassen * relativ früh in Kontakt gehen, ob es eine Möglichkeit gibt, das zu produzieren (Budget) * Daraus könnte man auch relativ einfach eine Webseite coden, falls das Geld nicht da ist (wer hostet das, langfristige Betreuung) * kleine Sammlung spekulativer Objekte wäre interessant * Namensperlen, Namensbuch, Zollstöcke, Wegweiser (z.B. in Miniatur). * vielleicht ist das auch interessant für die Veranstaltung im Dezember * wenn es eine Sammlung von vielen Objekten ist, müssen die einzelnen nicht perfekt sein, sondern wirken als zusammenklang * Namensperlen: Ist der Film für ein kudisches Publikum eigentlich interessant, oder lieber ein anderer? Veranstaltung mit Rosa zusammen organsieren, oder mit einem kurdischen Verein: Mehmet Arbag (?) und Anna Sabel von Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig * Reisepass: * weniger Publikation * wie könnte ein kurdischer Pass aussehen? * Mit UV Tinte einen existierenden Pass überdrucken, der nicht mehr gültig ist * mehr in spekulations- und weniger informationsrichtung denken * Wutbingo: * bingo ist vielleicht schon ein bisschen zu oft verwendet worden? Sehr übliche Form der Partizipation, daher vielleicht weniger interessant als andere Ideen * Format noch mal anpassen, nicht einfach aushängen, sondern duch jemanden moderieren lassen (gemeinsamer verbindender Moment der laut ausgesprochenen Erfahrungen) * Namens- und Straßennamensthematik beides greifbare Themen _________________ Treffen 27.05.2026 _____________________ Updates zu Projekten Wissenschaftskommunikation: kein Update Entschuldigung der Medien: kein Update Hierarchisierung von Sprache: (1) Ortschilder: (Charlotte) * Schwierigkeit bei Recherche aufgrund von Schwachbarriere * im Board sind votos von Entfernung vono StrraßenMarkierung * Anwendung von Ortsnamen auf deutsche Autobahnschilder * Anna: Gedanke an Walter Halit Kunstwerk: https://rp-kassel.hessen.de/nordosthessen/haltung-zeigen/kunstprojekt-86deg-walter-halit * ausgehend von Zitaten aus der Forschung Recherche zu Orten * noch offen: wo können Interventionen in Dt. stattfinden * Anna: Gedanke von Spuren von Aktionen von letzter Generation in Berlin * Charlotte: Schilder wären als Objekte spanned, allerdings schwierig originales Bildmaterial zu finden * Anna: Google Streetview nutzen zum Schilder anschauen, Gedanke bei Autoschildern an Einreichung von Entwurf zum Denkmal der ermordeten Jüdischen Menschen in Dt. * Frage um inhaltliche Bedeutung bei Nutzung der visuellen Erscheinung von türlischen Straßenschildern * Charlotte: einfache Straßen-/Platzschilder vllt. am interessantesten (2) Zollstöcke etc * noch keine Kapazitäten Buchstabenperlen: (Anna) * Anna hat sich über Produktion informiert, könnte getestet werden * finanzieller Aufwand ca. 20-30€ * Lasereinfühung notwendig - 1 Termin während Reading Group, 1 Termin während Freitagskurs * Zeitaufwand: mind. 2 Tage * noch unklar: was genau wird damit gemacht: * Workshopformat: Dokumentation "Wie ist dein Name?" zusammen schauen und anschließend Gespräch miteinander, könnte evtl an nächste Forschungsperson gegeben werden * Doku: * Dokumentation: Navê te çi ye (übersetzt: Wie ist dein Name?) von den kurdischen Filmemachern Cihad İlbaş und Omer Altas * https://vimeo.com/110258622?fl=pl&fe=vl Wutbingo: (Anna) * im Dezim-Flur, füllt sich mit der Zeit * Museen interaktive Momente der eigenen Verortung mit Stickern, Fäden, Stiften * durch Verotung von Individuen entsteht Infografik der strukturellen Ebene * eher Sideproject * Charlotte: Aktion für die Abschlussveranstaltung beim Dezim? Der Name in meinem Pass: (Anna) * Themen: * Körperpolitik von Personaldokumenten, Geschichte davon, handgeschrieben von Sklavenhändlern für Sklav*innen, wohl erste/frühe Form von Reisepass (Capslock) * Frage des Designs "https://regulaforensics.com/blog/most-beautiful-passports/" * Landschaften als visuelles Element * UV-Licht als Sicherheitselement * Font Redection spannend * Gedanke des 'Antipass' * Staatenlosigkeit * Buch, das zu jedem Punkt auf Reisepass ein Kapitel hat (Name, Geschlecht, ... ) * Sicherheitssetting wie am Flughafen * Palästinastempel Split-Page-Buch * Anna: Online-Petition mit Namensänderung * https://www.openpetition.de/petition/kommentare/kurdische-namen-legalisieren#petition-main * Artikel können nicht komplett übernommen werden, wenn wir es veröffentlichen wollen * Textliche Arbeit von uns notwendig * Anspruch: kein Uni-Projekt, das in der Versenkung verschwindet? * Thema vom Buch: Transnationale Rassismuserfahrungen * Erfahrungen in Dt. Erfahrung in Türkei mehr in Beziehung stellen - Transnationale Komponente in Beziehung stellen * inhaltlicher Input nach vorne, danach Split-Page, wo Erfahrung aus Türkei und Deutschland * Erfahrung mit Nationalistischen Gewalten wie Graue Wölfe * Sprache als Kapitel * Als nächstes evtl Richtung Geschaltung fokussieren, z.b. Namenskapitel Weiteres Vorgehen: Anna: am meisten Interesse an Split-Page und ReisePass. auch Lust in Werkstatt zu gehen für Perlen, wahrscheinlich werden wir beide der Publikationen nicht zeigen können zur Jahresausstellung Charlotte: Umsetzung wird wahrscheinlich Zeitintensiv, deshalb Vorschlag interner Zeitplan, Perspektive könnte gut sein, würde sich heute noch mal Zeit nehmen für Sprache 2 (Zollstöcke und co.) Jasmin: fällt schwer sich auf mehrere Ansätze zu fokussieren, auch wegen Lohnarbeit nebenbei. Aber andere Ansätze klingen auch richitg spannend und Lust, dort auch mitzuarbeiten. interner Zeitplan wäre gut. Medienarchiv-Thema fühlt sich unrealistisch an, lieber weiter in Projekte reingehen, die wir anformuliert haben, danach ggf. noch mal auf den Ideenparkplatz gehen Zeitplan: * Treffen mit Rosa am 16. Juni als Deadline für Dummies, danach entscheiden, womit wir weiter machen * Gedanke für Jahresausstellung: Recherche zufönglich machen _________________ Nachbesprechung 18.05. _________________ Wissenschaftskommunikation (Nebenprojekt für Charlotte und Jasmin) * wir könnten die Paper alle layouten und drucken, aber vermutlich nicht veröffentlichen, wegen der Rechte der Verlage * Für uns intern und Dezim intern Entschuldigung der Medien (wäre cool, wenn wir dazu einen Dummy machen würden, aber ist nciht das Hauptding, Jasmin würde mal einsteigen 3) * Hier sind zwei Ideen drin: * untersuchung, wie die Medienberichterstattung IST * untersuchen, wie sie SEIN KÖNNTE * Mit medienarchiven arbeiten wäre ein großes Projekt, eher was für nächstes Semester * einfach mal weiterdenken und dummys machen Hierarchisierung von Sprache 1 (1. Charlotte, Jasmin 4) * Ortsschilder/Wegweiser * Recherche wie sehen die Schilder, die abmontiert werden aus? Was passiert mit denen danach? * interessanter Aspekt: an welchem Ort kann das stattfinden? * auf welche Orte beziehen wir uns? –> Codes Familiengeschichte * Straßennamen mit Orten statt Namen von Personen, zb "Zwickauer Weg" Hierarchisierung von Sprache 2 (2.Charlotte) * Zollstöcke, Tassen etc * wo finden deutsche Namen statt? Straßennamen, Friedhöfe, Schlüsselanhänger * Nummernschilder –> Nationalität Buchstabenperlen (4. Anna fragt mal in der Werkstatt und evaluiert dann noch mal ob es sich lohnt, einen Dummy zu bauen) * Next step: in der Werkstatt fragen * dann ggf Konzept weiter bearbeiten Wutbingo (3. Anna kann sich mal nen Nachmittag dran setzen) * mit neuen Zitaten aktualisieren * wo könnte sowas hängen? (Dezim-Flur?) Wo könnte man es andocken? (Splitbook, Ortsschilder) * was kann man noch mit dieser Art von Infografik machen? Wie in Ausstelllungen zb wo man sich auf einer Skala verorten kann oder sowas. Mehrere Ideen entwickeln Namensbuch (auf den Ideenparkplatz damit) * super viel recherche, wo sollen wir die Namen alle herbekommen? * jeder Name eine Seite mit Kontext, Geschichte, Zitat? Oder einzelne Namen featuren, zu denen wir Zitate haben * oder einbinden in split page book oder Pass-Buch Der Name in meinem Pass ( 2. Anna, evtl. 2. Jasmin) * next steps: Buch zu Design aus der Bib ausleihen, mit den Inhalten von rosas neuem Artikel auseiandersetzen und noch mal ans Konzept des Buches setzen Split-Page-Buch (1. Jasmin, 1. Anna, 3. Charlotte) * Matthias Idee: zwei Personen interviewn, und dabei an bestimmten Themen entlanghangeln, dialog zwischen den beiden ebenen. Aber: wir würden künstlich diese Trennung erzeugen, eigentlich gibt es mehr als 2 positionen * unsere ursprüngliche Idee: wissenschaftliche ebene und zitatebene gegenüberstellen * Rosas idee: türkei- und deutschland ebene, transnationaler Rassismus * kann auch unterschiedliche Teile im Buch geben, die dann zb farblich getrennt sind * Inhalte der beiden ebenen müssen jeweils in sich so weit geschlossen sein, dass es auch funktioniert, wenn beim umblättern die beiden ebenen nicht gut zusammen passen * Fadenheftung erlaubt ggf nur jeweils innerhalb von 10-20 Seiten zu kombinieren, Ringbindung würde eher erlauben alles zu komnbinieren Typograf*innen + Schriften (Charlotte, Jasmin) ____________________Treffen mit Rosa 12.05. ________________ Zeitlicher Rahmen: bis 15 Uhr Generelle Themen: * Rosa: gut, unsichtbarkeit entgegenwirken, wer macht eigentlich sichtbar oder unsichtbar, geht bei manchen Projekten besser als bei anderen * vorläufiger Termin für die Dezim Veranstaltung zu dem Thema: 10. november, abendveranstaltung * 4 Sprecherinnen auf dem Podium * wenn wir da was vorstellen wollen, kann das Teil des Programms sein * Rosa wird immer bei inhalten gegenlesen und feedbacken * Nutzung von Rosas Texten: Da ist ja ein Verlagswesen dahinter, das müsste dann kenntlich gemacht werden * Rosa im Dezim: * seit 1. Mai nur noch anteillig im Intermig Projekt (75%) ab Juni nur noch 25%. * Bis Ende des Jahres Intermig in form einer Publikation und der Veranstaltung abzuschließen. Bis august erste Fassung * neue Person einzuarbeiten * kann bis Ende des Jahres unsere Kooperation weiter betreuen Wissenschaftskommunikation Entschuldigung der Medien * Rosa: anderes Zitat "wenn die domnianzgesellschaft sagt, kurden und türken, das ist doch alles gleich, dann ist das keine ignoranz, sondern kalkül. Ich erwarte mehr von der gesellschaft" - erwartung an die dominanzgesellschaft, welche rolle könnte die dominanzgesellschaft einnehmen in der destigmatisierung * Rosa: was wäre wenn die medien pro frieden und versöhnung titeln würden? "man kreiert Fakten" * Matthias: Was passiert eigentlich, wenn wir das ankündigen, dass da eine entshculdigung kommt, und dann schauen, wer sich dagegen wehrt, gucken, wie sich die fronten bilden. * Jasmin: Hat Rosa zugang zu (deutschen) Medienarchiven? - müsste man mal bei nadira fragen (bei der selektiven resonanz-gruppe). Hafiza Merkezi hat da vielleicht Zugang zu türkischen Medienarchiven. Matthias kann sich fast vorstellen, da einen mehrteiler draus zu machen: türkische, deutsche Medienrepräsentation. Rosa: Ja, es geht ja auch in dem Projekt darum, Deutschland in der verhandlung der kurdischen Frage mitzudenken. * Rosa: Kann auch kontakte herstellen zu in deutschland lokalisierten türkischen/kurdischen zeitungen/archiven/Meidenschaffende (kurdisches Medienarchiv in Frankfurt, ANF) * Zeitungsaufsteller Hierarchisierung von Sprache * Rosa: Viele sichtbarkeitsinterventionen gibt es ja bereits in der community, gerade in der diaspora * Rosa: Darum gehts um die sturkturelle komponente: wie wir das unsichtbar gemacht? * Rosa: Wegweiser sind toll, weil in der türkei systematisch von der stadtverwaltung schilder abmontiert werden * Rosa: wie wäre es, aus der diaspora, einer anderen lokalität, aus der migrated community heraus, diese Schilder sichtbar zu machen? –> aus Diaspora Verbindung zu Herkunftsregion, Korrigieren der Unsichtbarkeitspolitik der Türkei * Rosa: dazu dann broschüren oder Text aufbereiten aus dem intermig projekt: Marasch ist so viele km entfernt, aber gleichzeitig auch relevant für deustchland * Matthias: wandtattoos, zollstöcke etc sind erstmal relativ banal, aber an welchen Stellen sind diese Gegenstände eigentlich erhältlich, also z.B. Baumarkt. Was passiert, wenn jemand diese Namenszollstöcke dort anbringen würde, um diese Lücke aufzuzeigen. Ist ja eigentlich nur eine leichte Geste, aber wird kraftvoll, wenn man das mit dem Ort kombiniert. An welchem Ort passiert auch das mit dem Ortsschild? * Rosa: Wenn es eine Aktion wird, hat das ne andere Wirkmacht, dann müsste man das vielleicht mit einem Video kombinieren. * Rosa: Im Artikel geht es ja auch um das Grab von Talât Paşa, was wenn man da so ein schild aufstellt * geht um Sichtbarkeit in Deutschland * Orte mit Symbolkraft: Dersim und ? Buchstabenperlen * für eine fokusgruppe wäre das eine tolle übung gewesen, die geschichte ihrer namen erzählen, während sie die Perlen ausfädeln * überlegen, ob sich überhaupt ein raum findet Wutbingo * Nachfolgerin von Rosa wird die Fokusgruppen wahrscheinlich machen, wenn wir Lust haben, dann können wir das da einbringen, genauso wie buchstabenperlen Namensbuch * Vielleicht kann man das auch in dem split page book einbinden? Der Name in meinem Pass * Rosa: Sehr spannend, weil Staatenlosigkeit der Kurden, es gibt keinen kurdischen Pass. Vielleicht kann man das auch in dem split page book einbinden? Mix-and-Match-Buch * Rosa: findet sie total cool, ist ihr Favorit * geografische Trennung kann damit behandelt werden: Hanau erfahrung trifft auf erfahrung aus der Türkei, gleichzeitigikeit davon * karte war auch spannend, vierteilung kurdistans, da kommt dann beim umblättern deutshcland dazu * Da nochmal überlegen, welche Themen wir da behandeln würde, fände es nice, wenn wir uns nicht nur auf kurdische Frage fokussieren, sondern die Heterogenität auch zeigen ("wir sind so heterogen und ihr homogenisiert uns die ganze Zeit" –> in einem Buch zusammengefasst, aber von innen ganz viel, ganz bunt, durchgestrichen, halbe Seiten, etc) Nachbesprechung mit Matthias * Feedback: wir haben das gut vorgestellt, aber manchmal müssen wir nicht so zurückrudern und es relativieren, gerade bei einfachen gesten/ideen wir der Buchstabenperlen steht ja eine große Frage dahinter, die einordnung in die größere Frage kann das auffangen. Gerne mit mehr Selbstbewusstsein präsentieren * Matthias hat mit Andrew Gilbert gemailt wegen der Reisepassthematik, Andrew gilbert hat uns noch mal das Buch ans Herz gelegt, da sind gute referenzen sind. Einmal die Quellen scannen und in die Cloud laden * Buch Lingua Tertil Imperil: Faschisierung in Griechenland, ausgehend von visuellem Material * Nichts rauskicken heute, sondern noch ein paar Wochen weiter pushen und Potentiale erforschen, und dann entscheiden. Idee: In einem Monat 8 Mockups präsentieren, und dann entscheiden, mit blindseiten und vermutungen und so, einfach um zu zeigen, dass und wie es funktionieren kann * Wissenschaftskommunikation: Kann man auch mal dem Dezim insgesamt vorschlagen ___________________________________________________ Vorbereitung Treffen am 12.5.26 mit Rosa * Einordnung am Anfang: * thematisches Feld (Charlotte) * Sprache, bennenen, Namen, Vornamen, Nachnamen, Orte, (Karten), wie wird gesprochen? Wer hat das Recht zu sprechen? * Thema Sichtbarkeit/Unsichtbarkeit durchgängig relevant –> Fokus Sichtbarkeit * Formate (Jasmin) * allg. Frage: "nur" kurdische Vornamen, Orte, Sprachen etc. oder auch beispielsweise armenische thematisieren? - muss gerade noch nicht beantwortet werden * es geht nicht um * typografische Details * Farben * etc. –> Visualisierungen als Anregung zur Vorstellungskraft, sollen Gefühl für Medien geben * Untersuchungen zeigen: * Wissenschaftskommunikation (Jasmin) * Entschuldigung der Medien (Charlotte) * Hierarchisierung von Sprache (Charlotte) * Buchstabenperlen (Anna) * Wutbingo (Anna) * Namensbuch (Charlotte) * Der Name in meinem Pass (Anna) * Mix-and-Match-Buch (Jasmin) * wie geht's weiter? (Anna) * Idee: Bis Ende der VL-Zeit (Mitte Juli) schon erste Ergebnisse * wär schön, zum Ende des Semesters (September) was in der Hand zu halten * Im Laufe des Projekts ergeben sich ja auch noch mal sagen/ neue Ideen. Also vielleicht Ende des Semester nochmal schauen, ob oder wie es weitergehen kann * ggf. Präsentation der Ergebnisse bei dem DEZIM Event Ende des Jahres? * Wie kann die Zusammenarbeit mit Rosa funktionieren? * Feedbackrunden? Hat Rosa Kappas, Texte gegenzulesen? * Welche Materialien dürfen wir veröffentlichen? Treffen 05.05.26 Was bereiten wir für Rosa vor/ Was zeigen wir Rosa? * kleiner Verlauf unserer Beschäftigung mit dem Thema * Bücher, Publikationen, Texte - * Entschuldigung der Zeitungen * Wut-Bingo * Souvenirs mit Namen * Serviette * Wegweiser * Mix-and-Match-Buch * Gestalterische Referenzen * Schriftarten * https://www.newpractice.net/projects-d-c/erstaufnahme * Lawrence Abu Hamdan: The voice before the law * Unser Mind-Map * In Richtung Endergebnis * Layout von Rosas Publikation * Reisepass-Dings * Kurdische-Namen-Wörterbuch * Split-Page/Mix-and-Match Buch * Was zum öffentlichen Raum Treffen am 28.04. Ergebnisprotokoll * Ideen zusammen angeschaut, siehe Ideenpad * nächstes Treffen: Donnerstag * Rosa anrufen: * Termin * Das neue Paper * Kodierungsliste MaxQDA * Zitate zum Thema Namen Treffen mit Matthias 13.04.2026 Idee von Matthias: * kleines Heft zum Thema der Namen machen: Welche Namen haben welche Bedeutung, * Impact davon, was passiert, wenn man die Namen ausspricht, Audio dazu * Mapping von Schriftzeichen in der Region * Referenzen die dafür interessant sein könnten * Projekt von New Practice in Art and Technology: Methoden in den Ausländerbehörden, um anhand des Dialekts herauszufinden, woher die Leute eigentlich kommen: https://www.newpractice.net/projects-d-c/erstaufnahme * Lawrence Abu Hamdan: The voice before the law (den Ausstellungskatalog gibt es auch bei uns in der Uni) * Aufführung in München zum NSU Prozess, bei dem das Publikum die Namen verlesen hat * Kleinen pitch vorbereiten bis Donnerstag? Muss ja nicht der Hauptoutput sein, eher kleine Untersuchung * Referenzen zeigen * vielleicht Test mit einem Namen: Könnt ihr den aussprechen? Idee mit der kurdischen Musik * Ausgehend von dem Zitat zu den Safespaces * Welche Lieder gibt es, sind einige davon eventuell verboten? * Schallplatten DDR * Artikel * Spotify mit Türkei-VPN öffnen und schauen welche Lieder es dort (nicht) gibt Welche kurdischen Safe spaces gibt es in Berlni? ______ Telefonat Rosa-Jasmin 26.02. ______ Vorbereitung: 1. Bestehendes Material: Vorauswahl aus Interviews / Ausschnitte zu spezifischen Themen: * Personen, die bereit wären, die Interviewtexte für eine Veröffentlichung freizugeben * Solidarität * transnationale Rassismen und Staatlichkeit * sog. "Kurdische Frage" als eine Frage, die sich Staatlichkeit entzieht, * "transnationale" Rassismen und Solidaritäten * Konstitution des türkischen Staats über Unterdrückung von allem "nicht-türkischen" * Konstitution von "Deutsch-sein" über Ausgrenzung von allem "Anderen"... 1. Kommende Interviews/ Forschungsgruppen: * Wie ist Rosas aktueller Plan? * Unsere Kapazitäten Telefonat 1. Bestehendes Material: * Bedenken von Abteilungsleitungen Nadira und BIM (?): * empirische Materialien sollen immer von Wissenschaftler*innen/Soziolog*Innen verarbeitet werden * ethische Fragen * to do hier: Wie sieht es bei den anderen Gruppen mit dem Material aus? (Voraussichtlich Mitte März) * Was Rosa direkt schickt: * Gedächtnisprotokolle * Präsentationen, die sie im Zuge des Projekts gehalten hat * Artikel * Rosa möchte im März in die Codes und Hypothesen der bisherigen Forschung reingehen * Welche Hypothesen und Zusammenfassungen könnte es geben * Rosa könnte uns parallel dazu die Inhalte liefern * Rosa muss bis Juni/Juli für eine Dezim-Publikation in House die bisherige Forschung noch einmal komplett zusammenfassen und alle Inhalte durchgehen * Beginn dafür im März: Rosa geht nocheinmal alles Codes und Hypothesen der bisherigen Forschung durch und fasst diese tabellarisch zusammen, hier können wir bereits im März einsteigen. Sie schickt uns die Inhalte, die sie erarbeitet und wir könnten dazu parallel mit dem Material arbeiten und es nochmal in "unserer Sprache" visuell darstellen * Rosa und wir können dazu Anfang März nochmal einen kurzen Call machen (möglicherweise müssen wir uns dazu nochmal bei Rosa melden, konnte leider noch keinen Termin mit ihr festmachen) * Zusammenfassend wäre dann das Kooperationsprojekt die Projektvisualisierung zur bisherigen Forschung des Intermig-Projektes * Mischung aus wissenschaftlichen Texten, Interviewausschnitten etc. * Es könnten beispielsweise Stück für Stück mehrere "Produkte" entstehen, z.B. Broschüre, Website (über das Transnationale (zeitlich aufbrechen auf das räumliche beziehen), ... * Rosa könnte uns somit auch inhaltlich betreuen, da sie leider keine Kapazitäten hat, um etwas "Neues" inhaltlich zu betreuen * Die Zusammenarbeit kann sehr sicher mindestend bis zum Ende des Jahres gehen, erwähnt wurde auch wieder die Veranstaltung vom Dezim im September, bei der unsere Arbeit zum Projekt vorgestellt werden kann * Rosa weiß Bescheid, dass wir schon zum Ende des Sommersemesters "fertige Projekte" haben möchten 1. Kommende Interviews/ Forschungsgruppen: * Ende April, spätestens Mai * auch hier gibt es Bedenken von Dezim-Seite, dass wir dabei sein können * wir könnten aber mit Rosa in der Vor- und Nachbereitung arbeiten * potentiell könnten wir Rosa im Visuellen unterstützen könnten, z.B. falls es eine Broschüre o.Ä. für die Interviews/Forschungsgruppe braucht Zusammenfassung: * In der Zusammenarbeit mit Rosa ist am Realistischsten eine Projektvisualisierung des Intermig-Projektes * Die Kooperation kann parallel mit inhaltlicher Arbeit (Rosa) und visueller Arbeit (wir) stattfinden * zum Ende des SoSe2026 gibt es bereits "fertige Produkte", danach kann die Zusammenarbeit weiterlaufen * Bei der kommenden Forschung können wir wahrscheinlich leider nicht bei den Interviews oder Forschungsgruppen dabei sein, dafür bei der Vor-und Nachbereitung * Falls Rosa sich nicht von selbst meldet, melden wir uns bei ihr nochmal, um einen Call (wahrscheinlich Anfang März?) zu vereinbaren ______ Treffen 10.02. ______ To do für heute: - Recap Gespräch vom. 6.2. - potenzielle Projektideen besprechen/entwickeln - themathische Festlegung - Was wollen wir weiter verfolgen? Zeitplan und Kapazitäten abklären To Do generell: - Nextcloud-Datei ist weg --> dem nachgehen (mal in die Gruppe fragen ob Leute ähnliche Probleme hatten) - Nachhaken, falls keine Rückmeldung von Rosa in Bezug auf Material kommt - Matthias fragen bezüglich Maxqdr (ca. 18 Euro pro Person für 6 Monate) - Andrew Gilbert kontaktieren - Workshop (Anfang) des Semesters (z.B. 13.04.) - Call mit ihm und evtl Rosa in den Semesterferien für Anregungen von Methoden - Konsultation mit Matthias und Anna Recap Gespräch vom. 6.2. Anna: - es liegt an uns, wie wir uns einsetzen möchten - zeitnahes 'Festlegen' auf Medium oder Thema könnte hilfreich sein - Sorge, dass sich Prozess weiter hinzieht (z.B. duch fehlenden Zugang zu Materialien) Charlotte: - Gefühl, jetzt freier drauf schauen zu können - themathische Festlegung wäre gut - Wie viel können wir mit Rosas Kapazitäten rechnen? Jasmin - lieber Inhalte der Interviews kuratieren statt eigene Texte und Inhalte zu generieren - Wunsch viel mit Rosa in Austausch zu gehen, enge zusammenarbeit - sieht Rosa unseren Beitrag zu den Fokusgruppen als etwas von ihrer Forschung Getrenntes? Potenzielle Projektideen Anna: - Inhalte, die es schon gibt nehmen und kuratieren - in Dialog miteinander bringen - komplett abdrucken + z.B. Interview mit Rosa - Themen: * Welche Rolle spielt Staatlichkeit eigentlich in diesem Kontext? Sog. "Kurdische Frage" als eine Frage, die sich Staatlichkeit entzieht, "transnationale" Rassismen und Solidaritäten, Konstitution des türkischen Staats über Unterdrückung von allem "nicht-türkischen", Konstitution von "Deutsch-sein" über Ausgrenzung von allem "Anderen"... * Perspektiven auf die Migrationsgesellschaft, was sagen diese Geschichten über die sog. "Mehrheitsgesellschaft" in D. aus? Hinterfragen des Begirffs "Mehrheitsgesellschaft", Heterogenität * Mit/in den Orten der politischen Organisationen arbeiten? * Was wäre eigentlich ein Output, der im Interesse der Orgas ist? Jasmin * Wissenschaftliche Ebene interessant: Arbeitspraxis in der Forschung zeigen, Ebene der Codes mit abbilden * Den Prozess der kommenden Interviews dokumentieren * Welche Methoden können wir aus der Gestaltung mit in die Interviews bringen? * Visuelle Annäherung für die Interviews, z.B. alle bringen ein Familienfoto mit * z.B. alle bringen einen Gegenstand mit, der für sie wichtig ist, oder anhand dessen sie eine Geschichte erzählen können * z.B. verschiedene Kartografierungen von Kurdistan mitbringen * Beispiel Kaschmir Workshop: Kleine Broschüre mit Karte, Gedichten, Schriften der Region als kleine Reizgeber für die Interviews * daraus könnte eine kleine Broschüre entstehen * mit Designanthropoligie Prof Andrew Gilbert in Kontakt treten * Publikationsreihe aus bestehendem und neuen Material, verschiedene kleine Outputs statt ein großer * Thema: Medienkonsum Charlotte * mit einer der Orgas konkreter zusammenarbeiten, vielleicht gibt es dort mehr Kapazitäten als bei Rosa * große Frage: Für wen machen wir das, wer schaut sich eigentlich unser Ergebnis an? * wenn wir uns zb an andere Gestalterinnen richten würden, wäre z.B. die Ambivalenz von Un-/Sichtbarkeit interessant Zeitplan Anna * bisschen Kapazitäten über die Semesterferien * ansynchrones Sammeln von Methoden über Semesterferien * Treffen Ende der Semesterferien, da auch thematische Festlegung * Festlegung auf unsere Rolle in den Fokusgruppen (Beobachtend?) Charlotte: * Kapazitäten über Semesterferien sind gering (v.a. im März) * Realistischer Start erst ab Vorlesungszeit * falls Forschungsgruppen im Arpil stattfinden, ist Teilnahme an Vorbereitung von eigenem Format vielleicht nicht möglich Jasmin * im März weg, aber kann evtl. von dort aus arbeiten * Lust, an der Vorbereitung der Fokusgruppen zu arbeiten, * kann sich vorstellen, mail an Andrew Gilbert zu schreiben Gedanken: - Output & Ergebnis zum Ende SoSe wäre super, danach kann geschaut werden, wie und ob es noch weiter gehen könnte ______ Treffen 05.02. ______ Dabei: Rosa, Charlotte, Anna, Jasmin, Matthias Unsere TOPS: * Zeitplan * unsere Kapazitäten * dürfen Interviews benutzt werden? * unsere Beteiligung bei den Interviews/Fokusgruppen * wer kuratiert den Inhalt / Kapazitäten Rosa für inhaltliche Arbeit Protokoll * Zeitplan für das Jahr * Zeitplan Intermig steht jetzt * (übernächste Woche Jahresklausur vom Rassismusmonitor) * Rosa redet vom Team, aber macht eigentlich das meiste alleine * Vorgesetzter: Dr. Cihan Sinanoğlu * Kolleg*innen: Ceyep (?), Ramona * Studentische Mitarbeit (Name?), 5-6h die Woche * Mapping (mit wem wie reden): im Februar fertig haben * frühstens ab März, wahrscheinlich eher ab Sommersemester (April, Mai) die Interviews, vor dem Sommer fertig haben * Unsere Beteiligung * Forschungsprozess ist dynamisch, da wäre viel möglich (beobachtung, beteiligung, selbst Übung leiten) * Präsentation Rosa * Arbeitspakete * 1. Agency und Selbstverortung: Feldforschung. Selbstverortung der Beteilligten (Rassismuserfahrungen, eigene Politisierung) * 2. (Anti-)Rassistische Allianzen. Inhaltliche Ausrichtung. Wie und wo werden Rassisment überwunden? Frage nach Solidarität. Dieses Jahr geht es um antirassistische Allianzen, nächstes Jahr um rassistsiche Allianzen * 3. Theorieentwicklung und Dissemination. Wie werden Forschungsinhalte in verschiedenen Outputs kommuniziert (Fachöffentlichkeit, Öffentlichkeit allgemein), Koorperationen mit anderen Gruppen * Inhaltlicher Fokus * erste zwei Jahre: Fokus auf biografische Aspekte * Beobachtung: viele Teilnehmende sind politisch aktiv. Daher: Erste Fragen zu politischer Sozialisierung: Wie sind die Menschen dazu gekommen, sich so politisch zu positionieren? * Heterogenität der Migrationsgesellschaft darstellen, z.B. starke linke Migration nach Deutschland (politisch Verfolgte kamen über Gastarbeiterabkommen nach D.) * Welche Erfahurngen * Jetzt mehr: Wie ist die politische Sozialisierung im Familienkontext * schon ein paar Interviews dazu, viel trial and error, Fragebogen leicht anpassen, schauen wie die Fragen funktionieren * mehr in Sozialisierungstheorien einlesen * besser in Einzelinterviews * Einbindung von Migrant*innen-Organisationen: * Welche Strategien gibt es dort? Wie definieren sich die Gruppen, wie verstehen sie ihre politische Arbeit? Welche antira-Handlungsräume entwickeln sie, wo sind Grenzen? * besser in Fokusgruppen * Feldforschung: Mix aus Einzel- und Fokusgruppeninterviews (je nach Budget ein bis zwei Fokusgruppen und sonst Einzelinterviews) * Fokusgruppen: Rosa ist noch am Mappen und weiß noch nicht, mit welchen Gruppen sie Gespräche führen möchte * Akebi e.V.: türkisch linke Organisation, nicht explizit Kurdisch, beziehen Armenische Frage mit ein * Cenî e.V.: Kurdisches Frauenbüro für Frieden, viele Veranstaltugnen, Frauenkonferenzen, feministische Organisation. Starker Fokus auf Solidarität mit anderen Migrant*innenorganisationen über Allianzen und Zusammenarbeit * Ararat Berlin / Spore Initiative: Armenische lokale Gruppe, viele Koorperationen mit Cenî und Akebi. Spore als Kulturproduktionsraum für uns interessant * Berlin Cem Evi: Alevitischer, religiöser Ort in Kreuzberg, wichtig für Selbstorganisierung * Fachstelle gegen türkischen Rechtsextremismus (Köln), die BDAJ (Bundesorganisation alevitischer jugend) ist da im Vorstand. Fachstelle hat dort ein Netzwerk von vom türkischen Rechtextremismus betroffenen communities aufgebaut. Ggf auch daraus eine Fokusgruppe machen * Studierendenorgas: z.B. KSA (Kurdische Studierendengruppe Köln, wollen Palestina und Kurdische Frage zusammendenken). Auf jeden Fall was mit diesen Orgas machen, gerade auch im Hinblick auf Palästina interessant: wie sieht Solidarität da aus? * bei Einzelinterviews ist eine Einbindung von uns vor Ort schwieriger * Aber wenn wir damit arbeiten wollen, dann kann Rosa das im Vornherein anpassen, und Erlaubnis einholen, dass wir mit dem Transkript arbeiten * Bei Fokusgruppen wäre es einfacher uns einzubinden * Rosa nimmt an, dass die Teilnehmenden da offener sind, dass wir dabei sind * entweder beobachtende Rolle oder sogar bei einer Übung dabei sein * Interesse daran, dass das Projekt weg geht vom Türkeifokus und hin zu Gleichzeitigkeit von Rassismen in verschiedenen Kontexten * geplante Veranstaltung vorr. im 4. Quartan zu antirassistischen Allianzen * halber Tag mit ein bis zwei Panels: Antira-Allianzen mit den Gruppen die interviewed wurden und eines für den Ausblick: rassistsiche allianzen * dort könnten wir auch mit einbezogen werden, oder Rosa kann unsere Arbeit vorstellen * Es wird auch Publikationen geben * MaxQDA: * Rosa teilt ihren Bildschirm und zeitg uns das Programm * Vereinbarung mit den Beteiligten: interne Nutzung, Anonymisierung für die wissenschaftliche Veröffentlichung, keine Veröffentlichung der Rohdaten, aber Rosa hat noch den Kontakt zu den Personen und könnte um Erlaubnis bitten, den Interviewtext freizugeben. Rosa weiß ungefähr, welche Personen dafür tendentiell bereit wären * Teilweise sehr kleine Communities und dadurch vulnerabel * Was aus den Daten bisher veröffentlicht wurde: * Vorträge mit Interviewausschnitten * Sammelbandbeitrag über die Rolle kurdischer Namen: Haben wir in die Bib bestellt, Anna hat das gerade ausgeliehen * Wissenschaftliche Publikation, die wir schon haben * kommender Beitrag über transnationalen Rassismus * Umgang mit unserer Perspektive * Wer spricht für wen wie? Was kann dabei verwischt werden? Angst vor dem Übersprechen/Verzerren sehr legitim aber man kann damit umgehen, indem man transparent ist * Je transparenter wir uns positionieren desto stärker * Rosa würde sich freuen, wenn unsere Arbeit nicht Einzelaspekte/Einzelpersonen hervorhebt sondern fragt, was sagen die Inhalte über die Migrationsgesellschaft aussagen * wenn es zum Beispiel ein Essay-Format sein soll oder ein anderes Textformat, müssen wir uns Gedanken über die Methode machen, ist es eine fiktive erzählung? Nehmen wir die Leute mit rein in den Prozess * Gemeinsamen Ordner erstellen und Ressourcen teilen * Wie sieht ein Fokusgruppengespräche aus? * Namensrunde, was bedeutet dein Name? War nur als EInsteiger gedacht aber daraus ist dann die Publikation zu den Namen entstanden * Übung mit Karten mit Zitaten aus den Interviews, die gezogen werden und vorgelesen werden, dann darüber ins Gespräch kommen. Am Ende * Mapping-Methode * Vignette Fragen: Hypothetisches Szenario, was sagt ihr dazu? * Welche Methoden können wir als Gestalter*innen eigentlich mitbringen? * Workshop letztes Semester mit Menschenrechtsaktivistin aus Kaschmir, der interessante Methoden hatte * Prof. Andrew Gilbert für Designanthropologie, der viel Feldforschung gemacht hat und da Tipps haben könnte, könnte Input oder Workshop geben im SoSe * Thematischer Fokus legen, damit auch das Medium klarer wird, wir sind da sehr frei _____________ Notizen Anna nach dem Meeting ________________ Ideen/Themen die interessant sein könnten * Mit/in den Orten der politischen Organisationen arbeiten? * Was wäre eigentlich ein Output, der im Interesse der Orgas ist? * Welche Rolle spielt Staatlichkeit eigentlich in diesem Kontext? Sog. "Kurdische Frage" als eine Frage, die sich Staatlichkeit entzieht, "transnationale" Rassismen und Solidaritäten, Konstitution des türkischen Staats über Unterdrückung von allem "nicht-türkischen", Konstitution von "Deutsch-sein" über Ausgrenzung von allem "Anderen"... * Perspektiven auf die Migrationsgesellschaft, was sagen diese Geschichten über die sog. "Mehrheitsgesellschaft" in D. aus? Hinterfragen des Begirffs "Mehrheitsgesellschaft", Heterogenität _____________ Notizen Jasmin nach dem Meeting ________________ Ideen * Visualisierung der Wissenschaftlichen Arbeitspraxis von Intermig und der dabei entstandenen Inhalte (z.B: großes Plakat zu Maxqdr * inhaltliche und visuelle Gestaltung von Methoden für die Forschungsgruppen (Müsste wahrscheinlich schon während der Semesterferien passieren) --> Andrew Gilbert kontaktieren * Gedichte * Karte Karte Kurdistan * Fotos, Bilder * Publikations(reihe) aus bestehendem und neuen Interviewmaterial ( eigener Beitrag wäre 'nur' Gestaltung der Publikation Mir fällt es leichter in visueller Gestaltung bestehender Inhalte zu denken, als neue Inhalte zu erschaffen Thema: Mediamkonsum